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Guterres: Menschenrechte stehen unter Beschuss

26. Februar 2019 - In seHumanRightsCounciliner Ansprache am Eröffnungstag der 40. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates betonte Guterres die Schlüsselrolle des Rates als "Epizentrum" für Dialog und Zusammenarbeit in allen Menschenrechtsfragen: bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen.

"Menschenrechte inspirieren und treiben den Fortschritt voran. Und das ist der belebende Geist dieses Rates. Es ist die DNA der Gründungscharta unserer Organisation. Und es ist wichtig, die Übel unserer Welt anzugehen."

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, María Fernanda Espinosa, fügte in ihrer Rede hinzu: "Politische Krisen, Kriege, transnationale organisierte Kriminalität, soziale Ausgrenzung und mangelnder Zugang zu Justiz sind klare Bedrohungen, die von diesem Rat und dem gesamten internationalen System zum Schutz der Menschenrechte angemessene Antworten verlangen.“

Weiterhin hob Michelle Bachelet, UN-Menschenrechtskommissarin, in ihrer Ansprache vor dem Rat die Gefahr hervor, den Klimawandel zu ignorieren.

Der UN-Generalsekretär äußerte seine Besorgnis über den "kleiner werdenden zivilen Raum in jeder Region der Welt" und einen Anstieg von Schikanen, Angriffen und aufrührerischen Rhetoriken.

Um dies anzugehen, kündigte der UN-Chef an, eine Strategie zu entwickeln, damit die Organisation besser auf Hassreden reagieren kann. Ein globaler Aktionsplan soll vorgelegt werden, angeführt von seinem Sonderberater für die Verhütung von Völkermord, Adama Dieng.

Die derzeitige Sitzung des Menschenrechtsrates wird bis zum 22. März andauern.

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