Mittwoch, 24 Juli 2019
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UN-Generalsekretär António Guterres besucht Mosambik

Mozambique Zyklone Guterres Besuch 11. Juli 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres hat seinen zweitägigen Besuch in der südafrikanischen Nation Mosambik angetreten. Er wird sich vor Ort ein Bild von den Schäden machen, die die tödlichen Wirbelstürme Anfang dieses Jahres hinterlassen haben.

Nach Angaben der Vereinten Nationen waren 1,85 Millionen Menschen in den Provinzen Inhambane, Manica, Tete, Zambézia und Sofala, vom Zyklon Idai betroffen. Insbesondere in der geschäftigen Küstenstadt Beira wurden 90% der gesamten Infrastruktur beschädigt.

Nur sechs Wochen später traf ein zweiter verheerender Sturm – Zyklon Kenneth – die nördlichen Provinzen Cabo Delgado und Nampula. Mehr als 400.000 Menschen waren davon betroffen.

Auf beide Zyklone folgten wochenlange Regenfälle, die für verehrende Sturmfluten und massive Überschwemmungen sorgten. Ein Mitarbeiter der Vereinten Nationen beschrieb das überflutete Gebiet einmal als "Binnenmeer", das so groß wie Luxemburg war, etwa 125 km mal 25 km breit.

Generalsekretär Guterres wird seine Mission am Donnerstag mit einem Treffen mit Präsident Filipe Nyusi beginnen. Vor dem Treffen wird er aktuelle Informationen zur Lage und Arbeit von den UN-Agenturen vor Ort erhalten.

Im vergangenen Monat veranstaltete das Land eine Spendenkonferenz, auf der 3,2 Milliarden US-Dollar gesammelt werden sollten, um den Wiederaufbau der betroffenen Gebiete zu erleichtern. Internationale Spender haben nur 1,2 Milliarden US-Dollar zugesagt.

Damals erklärte der UN-Generalsekretär: "Dies ist der Moment, um unsere Solidarität mit einem Land, das von einer der schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in der afrikanischen Geschichte betroffen ist, in konkrete Gesten umzusetzen." Weiter betonte er die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels.

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