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Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen hat eine neue Präsidentin

Juul neue Präsidentin26. Juli 2019 - In ihrer Antrittsrede als Präsidentin des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Norwegerin Mona Juul betont, dass das Mandat des Gremiums heute "genauso aktuell und zwingend notwendig" ist wie 1945.

1945 wurde der Rat mit der "Förderung der internationalen Zusammenarbeit in wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Fragen“ beauftragt.

Frau Juul war eine der vier Vizepräsidentinnen des ECOSOC und wurde am Donnerstagmorgen zur Präsidentin gewählt. Der Rat sollte die „allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle fördern, ohne Unterscheidung nach Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion“, sagte die neue Präsidentin.

"Heute haben wir auch die übergeordnete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die unsere Bemühungen zur Beseitigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Gewährleistung von Frieden und Wohlstand für alle lenkt", erklärte sie weiter.

ECOSOC biete "eine Vielzahl von Möglichkeiten", um die globale Gemeinschaft bei der Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu unterstützen. Sie ermutigte den Rat, das Hochrangige Politische Forum (HLPF) zu nutzen, um die Agenda 2030 weiterzuverfolgen und zu überprüfen, und erklärte, dass sie 2020 ein „integratives faktenbasiertes und handlungsorientiertes“ HLPF abhalten werde.

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