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UNO - SCHLAGZEILEN

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New York: UN-Jugendforum betont Bedeutung junger Menschen für Agenda 2030

youth31. Januar 2018 – Am ersten Tag des Jugendforums des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC), haben die Referenten die Vereinten Nationen aufgefordert, ihr Versprechen „Niemanden zurückzulassen“ einzuhalten. Die stärkere Einbeziehung engagierter junger Menschen sei unverzichtbar um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis zum Jahre 2030 zu erreichen.
Das Treffen bietet jungen Menschen aus der ganzen Welt die Chance, mit Ministern, Vertretern der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in den Dialog zu treten. Thema des diesjährigen Forums ist die Rolle der Jugend im Bezug auf den Aufbau von nachhaltigen städtischen und ländlichen Gemeinschaften sowie deren Beitrag für die Implementierung der Agenda 2030.
Die UN-Sondergesandte für die Jugend, Jayathma Wickramanayake, wies in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit hin, den eigenen Versprechen Taten folgen zu lassen: „Wir betonen immer wieder, wie wichtig es ist, niemanden zurückzulassen. Wenn wir aber nicht dementsprechend handeln, wird sich die Jugend von den Vereinten Nationen abwenden.“
Der Präsident der UN-Generalversammlung, Miroslav Lajčák, kritisierte in seiner Ansprache die fehlende Einbindung junger Menschen in der Vergangenheit und stellte fest: „Wenn wir junge Menschen ignorieren, werden wir keines der SDGs erreichen“

Hungersnot in Konfliktgebieten nimmt zu, sagen UN-Organisationen vor dem UN-Sicherheitsrat

31.hunger Januar 2018 - Ernährungsunsicherheit – oder der fehlende Zugang zu Nahrung - verschlimmert sich weiter in Konfliktregionen, berichten Organisationen der Vereinten Nationen am Montag. Jemen, Südsudan und Syrien seien demnach die am meisten von Hungersnot betroffenen Länder.

Erstellt wurde der Bericht von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Welternährungsprogramm (WFP), und ist Teil eines halbjährlichen Vortrags im UN-Sicherheitsrat zum Stand der Ernährungssicherheit.

Der Bericht untersucht die aktuelle Situation zu Ernährungssicherheit in 16 Ländern und stellt fest, dass Konflikte ein zentraler Grund für den aktuellen weltweiten Wiederanstieg von Hungersnot sind, nach Jahrzehnten des stetigen Rückgangs.

Bei den 16 untersuchten Staaten handelt es sich um: Afghanistan, Burundi, Zentralafrikanische Republik (CAR), Demokratische Republik Kongo (DRC), Guinea-Bissau, Haiti, Irak, Libanon, Liberia, Mali, Somalia, Südsudan, Sudan, Ukraine und Jemen.

Im Jemen, Südsudan, Syrien, Libanon, CAR, Ukraine, Afghanistan und Somalia sind ein Viertel der Bevölkerung von akuter Hungersnot bedroht.

Laut einer Veröffentlichung im letzten Oktober, ist die Anzahl der Hungernden weltweit auf 815 Millionen im Jahr 2016 angestiegen, im Vergleich zu 777 Millionen in 2015. Die Mehrheit der Hungernden, etwa 500 Millionen Menschen, leben in von Konflikten betroffenen Ländern.

UN-Generalsekretär Guterres lobt Kooperation zwischen Afrikanischer Union und UN

UNECA20180128 AT SG AU Summit229. Januar 2018 – Die Partnerschaft zwischen Afrika und den Vereinten Nationen ist laut UN-Generalsekretär António Guterres „solide und festverankert in den Prinzipien der Menschenrechte und der verantwortungsvollen Staatsführung“. Bei der 30. ordentlichen Versammlung der Afrikanischen Union in Addis Abeba, Äthiopien, erklärte Guterres: „Ich bin der festen Überzeugung, dass Afrika eine der mächtigsten Kräfte für Gutes in unserer Welt ist“.
Der UN-Generalsekretär verkündete, dass die UN auf eine „neue Ära“ der Beziehung mit der AU zusteuere.
Guterres verwies in diesem Kontext auf die erste UN-AU Konferenz, sowie die Unterzeichnung zweier grundlegender Vereinbarungen im Bereich Frieden und Sicherheit sowie über die Implementierung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2063 der Afrikanischen Union. Insgesamt soll die Zusammenarbeit insbesondere in den fünf folgenden Bereichen verstärkt werden: Maßnahmen gegen Korruption, Kooperation in Frieden und Sicherheit, inklusive und nachhaltige Entwicklung, Klimawandel und internationale Migration.
Der Kampf gegen den “weitreichenden und zerstörerischen“ Einfluss von Korruption, „erfordert eine absolute Verpflichtung zu Transparenz und Rechenschaftspflicht“, so Guterres.
Guterres erklärte, dass es überall auf der Welt Skepsis gegenüber Multilateralismus gebe. Dennoch sei er der festen Überzeugung, dass durch erfolgreiche Annäherung “die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union beweisen können, dass Multilateralismus unsere beste und einzige Hoffnung ist.“

UN-Sicherheitsrat: Es ist Zeit für gute Führung hin zu einer Lösung des Israelisch-Palästinensischen Konflikts

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26. Januar 2018 – Innerhalb der Vereinten Nationen, dem UN-Sicherheitsrat sowie der gesamten internationalen Gemeinschaft herrscht ein Muster der „Verwaltung statt Lösung“ des Israelisch-Palästinensischen Konflikts, warnte der UN-Gesandte für den Nahost-Friedensprozess, und forderte ein Ende des Stillstands durch gute vertrauensbildende politische Führung.

„25 Jahre nach dem Oslo-Friedensprozess befinden wir uns nun an einem Scheideweg“, sagte Nickolay Mladenov, UN-Nahostgesandte, bei einer Sitzung des Sicherheitsrats und verwies auf eine Reihe von Übereinkommen, so wie die erste Vereinbarung aus dem Jahr 1993, im Zuge derer ein Fahrplan für den Friedensprozess erstellt wurde.

Das derzeitig vorherrschende unsichere und volatile Umfeld führt zu einer Verhärtung gegensetzlicher Positionen, und zu „einer Situation, die extremistischen Gruppierungen direkt in die Karten spielt und somit aktiv zu einer Verschärfung des Konflikts beiträgt,“ sagte Mladenov.

Er forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Gespräche wieder aufgenommen werden können.

„Darüberhinaus müssen wir betonen, dass die Zweistaatenlösung der einzig gangbare Weg ist, für eine langfristige tragfähige Lösung des Konflikts,“ äußerte er sich am Rande des Treffens.
Die Zweistaatenlösung sieht zwei separate Staaten, Israel und Palästina, vor, die friedlich koexistieren in gegenseitiger Anerkennung unter Achtung der Rechte des anderen Staates.

Gewalttätige Ausschreitungen verurteilte Mladenov ebenso wie das aktuelle Verharren in Untätigkeit. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Osloer-Friedensprozesse forderte er vertrauensfördernde Politik, Bemühungen um einen internationalen Konsens rund um Fragen zum endgültigen Status, sowie eine entschlossene Haltung und starke politische Führung für nachhaltige Lösungen. „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, die Osloer-Friedensbemühungen aufzugeben. Die Alternative ist kein guter Deal, sondern eine Verschlechterung der aktuellen Lage der Besetzung und Erniedrigung.“

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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