Donnerstag, 19 April 2018
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Die Vereinten Nationen bekräftigen ihre Forderung nach einer politischen Lösung im Jemen-Konflikt, der sich diese Woche zum dritten Mal jährt

Krieg und Zerstörung im Jemen dauern an27. März 2018 - Drei Jahre nachdem die saudi-arabisch geführte Koalition im Jemen intervenierte und nur Stunden nachdem Berichten zufolge die Houthi-Rebellen Raketen auf Städte in Saudi-Arabien feuerten, sagte UN-Generalsekretär António Guterres, dass die Eskalation der Gewalt keine Lösung sei und forderte alle Parteien zur Zurückhaltung auf.
Der UN-Generalsekretär betone, dass eine politische Lösung nur durch einen inklusiven Dialog mit den innerstaatlichen jemenitischen Akteuren erzielt werden könne, so Farhan Haq, stellvertretender Sprecher der Vereinten Nationen.
Um eine politische Lösung für den andauernden kriegerischen Konflikt zu finden, haben die UN einen Unterhändler in die Region entsendet, der sich mit den kriegsführenden Parteien treffen wird.
Die Kämpfe dauern seit drei Jahren an und haben zu einer humanitären Krise im Land geführt, die sich stetig verschlimmert. Der Konflikt hat Schätzungen zufolge 22,2 Millionen Menschen von humanitären Hilfslieferungen abhängig gemacht.
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hatte am Montag berichtet, dass während des Krieges tausende Kinder getötet und schwer verletzt wurden. Über 2500 Schulen wurden durch den Krieg teilweise zerstört und dienen zurzeit als Auffanglager für Vertriebene.
Neben der eskalierenden Gewalt sind die Menschen im Jemen durch sich ausbreitende Krankheiten bedroht. 2017 sind hunderte Kinder an Cholera und Diphterie gestorben.
Eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition war am 26. März 2015 in den innerstaatlichen Konflikt interveniert, nachdem sich der jemenitische Präsident Abd Rabbuh Mansour Hadi an sie gewandt hatte, um seine Rückkehr in die von Houthi-Rebellen besetzte Hauptstadt Sanaa zu ermöglichen.

Die Vereinten Nationen schließen sich der Earth Hour an und rufen zum Umweltschutz auf

Hauptsitz der UN schaltet die Lichter für eine Stunde aus26. März 2018 - Die Vereinten Nationen haben am Samstagabend an ihrem Hauptsitz in New York sowie einigen Büros weltweit das Licht ausgeknipst. Damit folgten die UN zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt, denen für eine Stunde der Strom abgestellt wurde. Die Earth Hour ist ein internationales Ereignis, das auf den Klimawandel und den massiven Energieverbrauch aufmerksam machen soll.
In einer Videobotschaft hat UN-Generalsekretär António Guterres Menschen aus aller Welt dazu aufgefordert, ihm zu folgen und die Lichter für eine Stunde auszuschalten, um ein Zeichen für einen gesünderen Planeten zu setzen.
„Der Klimawandel schreitet schneller voran als erwartet. Die besorgniserregenden Auswirkungen treffen uns alle: Ressourcen und Ökosysteme stehen unter dauerhaftem Druck.“ Die Earth Hour sei deshalb eine gute Möglichkeit, unsere Entschlossenheit für Veränderung zu zeigen, so Guterres. Der Umweltschutz sei Selbstschutz, betonte er.
Vom World Wildlife Fund (WWF) organisiert, sollte die Earth Hour Individuen, Unternehmen, Organisationen und Regierungen auf der gesamten Welt dazu ermutigen, um 20:30 Uhr Ortszeit alle Lichter für eine Stunde auszuschalten.
Dieses Jahr wurde im Rahmen der Earth Hour der direkte Zusammenhang zwischen Klimawandel und Verlust an Biodiversität betont. Als Folge der globalen Klimaerwärmung sind tausende Pflanzen- und Tierarten vom Aussterben bedroht.

 LINK: https://bit.ly/2Gqlmnv

Erste SDG Action Awards verliehen

Group photo of the SDG Awards winners 2018 Bonn22. März 2018 - Die Gewinner der SDG Action Awards wurden am Mittwoch von der UN SDG Action Campaign bekannt gegeben. Im Rahmen der Preisverleihung während des Global Festival of Action in Bonn wurde deren Engagement und Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt.

„Es handelt sich hier um „Action“ Awards, weil wir mehr als Worte brauchen: unsere Gewinner haben es gewagt, an Wandel zu glauben und sich für ihn einzusetzen. Sie sind ideale Beispiele für die wunderbare Arbeit, die auf der ganzen Welt von Tausenden, wenn nicht Millionen getan wird“, sagte Mitchell Toomey, Direktor der SDG Action Campaign.

Die Siegerteams kämpfen gegen Korruption in Nigeria, mobilisieren Belgier für die Umsetzung der Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDGs) im Alltag, stärken Kinder mit den Mitteln der Fotografie und Informatik in Bangladesch, fördern Aufklärung über Menschenrechte in Sri Lanka und vieles mehr. Damit stehen sie exemplarisch für die Bedeutung sektorübergreifenden Engagements bei der Umsetzung der SDGs.

Über 700 Nominierungen aus 125 Ländern auf sieben Kontinenten waren eingegangen.Ein Expertengremium bewertete die Bewerbungen unter Berücksichtigung der Kriterien Veränderung, Inklusion und Wirksamkeit.

Zusätzlich wurde eine offene Abstimmung über die Webseite der UN SDG Action Campaign abgehalten, in welcher die Besucher des Festivals ihrem Favoriten unter den 38 Finalisten mit ihrer Stimme zum Sieg des Public Choice Awards verhelfen konnten.

Mehr Informationen zu den Siegern finden Sie hier: http://sdgactioncampaign.org

Neue und innovative Wege, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen – Das Global Festival of Action in Bonn

Das Gruppenfoto der Teilnehmer vom Global Festival of Action 201821. März 2018 – Das Global Festival of Action for Sustainable Development hat heute in Bonn begonnen und dauert noch bis zum 23. März. Die zweite Auflage des Festivals bringt ein breites Spektrum an Akteuren und Organisationen in Bonn zusammen. Das internationale Event bietet einen dynamischen und interaktiven Raum für die Präsentation von Innovationen und Ansätzen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. 

Während der Eröffnungszeremonie begrüßten hochrangige Redner aus aller Welt und unterschiedlichen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit die Teilnehmer des Festivals, die aus etwa 150 Ländern nach Bonn angereist sind. 

Unter anderem können sich Teilnehmer des Festivals an dem vom Regionalen Informationszentrum für Westeuropa (UNRIC) entwickelten Spiel „Go Goals“ ausprobieren. 

Das Global Festival of Action ist eine unkonventionelle Konferenz für nachhaltige Entwicklung und zeichnet sich vor allem durch seine Offenheit und Inklusion aus. 

Unter Berücksichtigung der fünf Schlüsselthemen Innovation, Bürgerbeteiligung, Kommunikation, Mobilisierung und interessengruppenübergreifende Zusammenarbeit liegt in diesem Jahr der Fokus auf der Frage, wie die Entwicklungsziele der UN am besten umgesetzt werden können. 

Der erste Tag des Festivals war mit zahlreichen Aktivitäten, Workshops und Podiumsdiskussionen gefüllt, die sich mit Fragen zur Umsetzung der Agenda 2030 befassten.

Am Abend wird die erste SDG Action Award Preisverleihung stattfinden, bei der unter 48 Finalisten acht Gewinner gekürt werden. 

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UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Frauentag, 8.3.2018

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