Dienstag, 20 Februar 2018
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Verschlechterte Sicherheitslage: Es ist an der Zeit über Anpassungen der Mission in Mali zu reden, sagt UN Sicherheitsrat

UN-Mandat, UN-Sicherheitsrat, Mali

24. Januar 2018 – Vor dem Hintergrund der sich stetig verschlechternden Sicherheitslage und den in sechs Monaten anstehenden Präsidentschaftswahlen in Mali ist es an der Zeit, den Aufbau der UN Friedensmission in dem westafrikanischen Land neu zu betrachten und an die veränderte Lage anzupassen.
Während eines briefings im UN Sicherheitsrat sagte Jean-Pierre Lacroix, Untergeneralsekretär für Friedenseinsätze, dass „Zentral-Mali wahrscheinlich über eine lange Dauer Aufmerksamkeit benötigen werde,“ und betonte, dass in der Region um Mopti die meisten terroristischen Attacken zu verzeichnen sind.
Ziel müsse jetzt sein, Bedingungen zu schaffen, die förderlich für die anstehenden Wahlen und für den Friedensprozess sind, sagte er.
Die MINUSMA (UN Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali) wurde per Resolution im Sicherheitsrat am 25 April 2013 beschlossen, als Reaktion auf die Aktivitäten militanter Gruppen im selben Jahr.
„Fünf Jahre nach dem Beginn der Mission und zwei-einhalb Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensabkommen kommen wir zu der Einsicht, dass es an der Zeit ist die Bedingungen auf denen MINUSMA aufgebaut wurde neu zu bewerten, und die strategische Ausrichtung sowie die Aufgaben der Mission neu zu evaluieren und den neuen Gegebenheiten anzupassen,“ äußerte sich Mr. Lacroix.

UNRWA wirbt für finanzielle Unterstützung

unrwa23 Januar 2018 - Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat am Montag eine weltweite Fundraising- Kampagne ins Leben gerufen.

Die Kampagne #DignityIsPriceless kommt nach der Ankündigung der US-Regierung, mehr als die Hälfte ihrer Hilfsmittel an die Organisation zurückzuhalten.

„An dieser Stelle möchte ich allen Betroffenen versichern, dass unsere Schulen [...] weiter geöffnet bleiben (und) die medizinische Versorgung sowie weitere Unterstützungsmaßnahmen weiterlaufen werden. Dies ist zwingend notwendig, auch wenn es sicherlich eine große Herausforderung darstellt,“ äußerte sich der Chef des Hilfswerkes, Pierre Krähebühl, während der Veröffentlichung der Kampagne.

Nach Angaben des UNRWA könnten die jüngsten Budgetkürzungen verheerende Auswirkungen haben auf das Leben von Millionen Flüchtlingen in Jordanien, dem Libanon, Syrien, im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland. Sie gefährden die Durchführung von Hilfsmaßnahmen, wie unteranderem die Finanzierung von Bildungseinrichtungen für über 525.000 Kinder in über 700 UNRWA-Schulen sowie grundlegende medizinische Versorgung und Lebensmittelrationen.

Der Chef des Hilfswerkes betonte, dass das Mandat des UNRWA durch eine Resolution der Generalversammlung geschützt sei und rief gleichzeitig jeden dazu auf, die Kampagne zu unterstützen.

Jemen: Die UN und humanitäre Partner rufen dringend zur Unterstützung des größten humanitären Hilfsplans für Jemen auf

2Yemen Saada 2017 UN0739592. Januar 2018 – Aufgrund der sich verschlechternden Lage im Jemen veröffentlichten die Vereinten Nationen und ihre Partner einen etwa 3 Milliarden Dollar schweren Hilfsplan, um über 13 Millionen Menschen mit dringend benötigter Hilfe zu erreichen.

Am Sonntag wurde der humanitäre Hilfsplan für Jemen für 2018 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um den bisher größten gemeinsamen Aufruf für Jemen, wo wegen des zweijährigen Konflikts drei Viertel der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Davon befinden sich rund 11 Millionen in akuter Lebensgefahr.

“Humanitäre Hilfe ist keine Lösung für die Notlage der Menschen im Jemen, aber es ist die einzige Rettungsleine für Millionen von ihnen“, bekundete Jamie McGoldrick, humanitärer Koordinator im Jemen, in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Hilfsplans. „Heute rufen die humanitären Partner die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung dieser Rettungsleine auf“.

Nach Geldkürzungen: Gesundheits- und Ausbildungsprogramme für palästinensische Flüchtlinge gefährdet

18Damascus UNRWA 2015 23961 . Januar 2018 – Mit der Entscheidung mehr als die Hälfte der Summe ihrer Investitionen für das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) einzustellen, bedrohen die Vereinigten Staaten “einen der erfolgreichsten Entwicklungshilfe-Einsätze im Nahen Osten“, erklärte der Generalkommissar der UNRWA, Pierre Krähenbühl, in einer Stellungnahme am Mittwoch.
Die USA hatten angekündigt, ihre Unterstützung von 350 Millionen auf gerade mal 60 Millionen Dollar zu reduzieren. Dieser Einschnitt bedrohe die Arbeit des Programms in der gesamten Region, fügte Krähenbühl hinzu.
“Auf dem Spiel stehen der Zugang von 525,000 Jungen und Mädchen an 700 UNRWA Schulen und deren Zukunft. Auf dem Spiel stehen die Würde und die Sicherheit von Millionen palästinensischer Flüchtlinge, der Zugang zu ärztlicher Versorgung, unter anderem Geburtshilfe und weitere lebenswichtige Leistungen“.
Die Kürzungen erhöhen zudem das Risiko erneuter regionaler Destabilisierung und Radikalisierung. Der Generalkommissar forderte daher alle anderen Partner und Spender dazu auf, ihre Unterstützung fortzuführen und neue Spendegemeinschaften und Initiativen zu gründen, um die Effektivität des Programms weiterhin zu gewährleisten.
Die Arbeit der UNRWA sei unerlässlich für die Sicherheit in der Region, unterstrich auch UN-Generalsekretär António Gutteres: „Wenn die UNRWA die Kapazität verliere, für die lebenswichtigen Leistungen und Nothilfebeiträge aufzukommen, wäre das ein sehr ernstes Problem. Und wir werden alles tun, um eine solche Situation zu verhindern.“

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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