Mittwoch, 13 November 2019
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Generalsekretär verurteilt Taten in Halle

785279UN-Generalsekretär António Guterres hat den Anschlag in Halle scharf verurteilt, bei dem ersten Berichten zufolge mindestens zwei Menschen getöet worden sind. Guterres sieht diesen als weiteres tragisches Zeichen für Antisemitismus  - begangen am jüdischen Feiertag Yom Kippur - der mit äußerster Entschlossenheit bekämpft werden muss. 

Der Generalsekretär spricht den Familien der Opfer, der Bundesregierung und den Menschen in Deutschland sein tiefes Beileid aus und wünscht den Verletzten baldige Genesung. 

In diesem Zusammenhang weist der Generalsekretär auf den UN-Aktionsplan zum Schutz religiöser Stätten hin und ruft alle Regierungen auf, diesen Plan zu unterstützen. Gebetsstätten in aller Welt müssen sichere Orte der Reflektion und des Friedens sein, frei von Blutvergießen und Terror. 

UN-Generalsekretär beklagt fehlende Zahlungen der Mitgliedsstaaten

823047Die Vereinten Nationen befinden sich nach den Worten von UN-Generalsekretär Guterres in einer akuten Finanzkrise. Guterres sagte in New York, man werde im Oktober das größte Defizit der Dekade erreichen. Es bestehe das Risiko, dass man im November nicht genug Geld für die Gehälter der Mitarbeiter habe. Der Etat der Vereinten Nationen liegt 2019 bei rund 3,3 Milliarden Dollar. Größter Beitragszahler sind die USA. Sie bestreiten 22 Prozent des Budgets. Für dieses Jahr stehen aus Washington noch rund 670 Millionen Dollar aus, für frühere Budgets noch 380 Millionen Dollar. Präsident Trump hält den Beitrag seines Landes für zu hoch und fordert eine Reform. Die Friedensmissionen der UN laufen über einen eigenen Etat, der aktuell bei rund 6,5 Milliarden Dollar liegt. Auch hier sind noch Beiträge der USA offen.

Präsident der Generalversammlung: Zu wenig Frauen

2. Oktober 2019 - 820929Der Präsident der UN-Generalversammlung hat die geringe Anzahl weiblicher Landesvertreter bei der zu Ende gegangenen Generaldebatte des Gremiums bedauert. Nur 16 der 192 Redner seien Frauen gewesen, sagte Tijjani Muhammad-Bande in New York bei einer Pressekonferenz. Das sei "keine gute Zahl, insbesondere angesichts unseres Strebens nach Geschlechtergleichheit", fügte der Nigerianer hinzu. Die Vereinten Nationen müssten die Regierungen ihrer Mitgliedsländer weiter zu "größtmöglicher Partizipation" drängen, um Hürden für Frauen abzubauen, die in die Politik wollten.

Rory O’Neill zu Gast in Bonn für den Dokumentarfilm “The Queen of Ireland”

Rory ONeill Discussion UN Cinema in Bonn01. Oktober 2019 – Rory O’Neill, alias ‘Panti Bliss’ war Gast der ‚UN Cinema‘-Reihe in Bonn, bei der in der Volkshochschule der Dokumentarfilm “The Queen of Ireland” gezeigt wurde. Die Veranstaltung wurde vom Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) in Kooperation mit der Irischen Botschaft, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und der UN-Mitarbeiterinitiative UN Globe präsentiert.

Thema des Abends war die Förderung von Menschenrechten und Geschlechtergleichheit, vor allem ging es um die Nicht-Diskriminierung der LGBTI+-Gemeinschaft weltweit. Die Veranstaltung bot somit auch Gelegenheit, die Arbeit von UN Globe zu präsentieren, einer Inititative von UN Mitarbeitern, die für gleiche Rechte und eine faire Behandlung von LGBTI+Kollegen im UN-System eintritt.

Dr. Ingrid Schöll, Direktorin der VHS, begrüßte die Gäste und sprach über die aktuelle Vorlesungsreihe der VHS, die sich mit Ziel Nummer 5 für nachhaltige Entwicklung - der Geschlechtergleichheit – beschäftigt.

“UN Cinema ist eine der erfolgreichsten UNRIC-Initiativen, mit der wir in ganz Europa ein großes Publikum auf wichtige UN-Themen aufmerksam machen“, sagte Arne Molfenter vom Regionalen Infformationszentrum der Vereinten Nationen. Er fügte hinzu, dass “The Queen of Ireland” bereits sehr erfolgreich in Brüssel, London Stockholm, Wien und Genf gezeigt worden ist, immer in Kooperation mit den irischen Botschaften.

Ambassador OBrien at UN Cinema BonnBotschafter Dr. Nicholas O’Brien wies in seiner Ansprache auf den Schwerpunkt in der irischen Außenpolitik hin, die Menschenrechte des Einzelenen zu sichern und für Nicht-Diskriminierung einzutreten.

Der Film porträtiert Rory O’Neill, wie er als „Panti Bliss“ zu Irland’s berühmtester Drag Queen wurde und zur Ikone für den Kampf für gleiche Rechte der LGBTI+ Gemeinschaft weltweit. Nach der Filmvorführung erklärte Rory in einem Interview mit UN Globe’s James Creswick, dass sein früher Aktivismus für Gleichheit und gegen Diskriminierung pures Eigeninteresse war. „Ich trat für meine eigenen Rechte ein, um es im Leben leichter zu haben“, sagte er. Er hätte selbst nie gedacht, dass sein Weg ihn zu dem weltweit bekannten Aktivisten machen würde, der er heute ist.

The Queen of Ireland ist ein preisgekrönter Dokumentarfilm des Regisseurs Conor Horgan über Irlands berühmteste Drag Queen namens "Panti Bliss" und ihren Aufstieg zu einer bedeutenden Aktivistin der LGBT+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender/Transsexual plus) Gemeinschaft. Der Film porträtiert den lebhaften, mutigen und unterhaltsamen Rory O’Neill, der im Vorlauf des Verfassungsreferendums über die gleichgeschlechtliche Ehe in Irland 2015 unverhofft das Gesicht der "Ja"-Kampagne wurde.

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Weitere Fotos des Events können Sie hier aufrufen. 

 

 

 

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