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Auftakt der Generaldebatte: Guterres wirbt für mehr internationale Zusammenarbeit

UN-Generalsekretär Guterres bei der Generaldebatte; UN Photo/Loey Felipe

UN-Generalsekretär António Guterres hat zum Auftakt der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York für globale Zusammenarbeit geworben. »Die Risse in unserer Welt werden tiefer«, sagte Guterres und verwies dabei auf geopolitische Spaltungen, Kriege, den Klimawandel sowie Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Man dürfe nicht weiter auf Zersplitterung, reines Zweckdenken und Misstrauen zusteuern.

Mit Blick auf die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten forderte Guterres ein Ende der Gewalt. Vereinbarte Waffenruhen seien kaum mehr als »weniger Beschuss« gewesen, während die Zivilbevölkerung weiter den Preis zahle. Im von Israel besetzten Westjordanland verhinderten »Gewalt, Vertreibung und der Ausbau von Siedlungen« den Weg zum Frieden. Zudem gebe es Sorgen vor »ethnischen Säuberungen«. Die Zweistaatenlösung dürfe nicht aufgegeben werden.

Guterres warnt vor tödlicher KI

Mit besonders deutlichen Worten plädierte der Generalsekretär in seiner Rede für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Künstlicher Intelligenz. »Killerroboter dürfen keinen Platz in unserer Zukunft haben«, sagte Guterres. Zwar könne KI Bereiche wie Medizin, Wissenschaft und Entwicklung voranbringen. Die Gefahr liege jedoch in fehlender Aufsicht und intransparenten Entscheidungen – in Technologie »ohne Verantwortlichkeit«.