Die Präsidentin der Generalversammlung, Baerbock, warnt vor einem weiteren Zerfall der regelbasierten internationalen Ordnung.
Baerbock sagte im Deutschlandfunk, die Friedensordnung der Vereinten Nationen werde offensiv attackiert. Mit Blick auf den Streit um Grönland erklärte die ehemalige Bundesaußenministerin, eigentlich sollten die USA und Russland als ständige Mitglieder im Sicherheitsrat für Frieden sorgen. Stattdessen träten sie die internationalen Regeln mit Füßen. Das bedeute Unsicherheit für alle. Die Verteidigung der regelbasierten Ordnung sollte daher im Eigeninteresse aller Staaten liegen.
Weitere von US-Präsident Trump angekündigte Strafzölle würden zudem die weltweite Wirtschaftsordnung infrage stellen und letztlich auch den USA selbst schaden. Baerbock forderte daher eine breite Allianz von Politik und Wirtschaft. Man müsse sich klar zur Charta der Vereinten Nationen bekennen.