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Die wichtigsten Themen der UN-Konferenz zur Biodiversität

Wie weit sind die Länder bei den weltweiten Bemühungen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Natur gekommen? Diese Frage wird im Mittelpunkt stehen, wenn sich Vertreter aus mehr als 190 Nationen in Eriwan, Armenien, zu einer großen Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Biodiversität versammeln.

Während der Veranstaltung, die am 19. Oktober beginnt, werden die Vertreter erstmals offiziell die Fortschritte beim „Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework“ überprüfen. Das 2022 verabschiedete wegweisende internationale Abkommen soll der von Experten als „vom Menschen verursachte Naturkrise“ bezeichneten Entwicklung Einhalt gebieten, in deren Folge eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind.

Das Rahmenwerk zur biologischen Vielfalt umfasst 23 handlungsorientierte Ziele, darunter die Wiederherstellung von 30 Prozent der geschädigten Ökosysteme und den Schutz von 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen bis 2030.

Da bis zu diesem Stichtag nur noch vier Jahre verbleiben, wird die Konferenz in Armenien – offiziell bekannt als die 17. Tagung der Vertragsstaatenkonferenz (COP17) des Übereinkommens über die biologische Vielfalt – nach Ansicht von Experten zu einem entscheidenden Treffen.

„Wir haben zwar einige ermutigende Fortschritte gesehen, aber die Realität ist, dass die meisten Länder nicht auf Kurs sind, ihre Biodiversitätsziele bis 2030 zu erreichen“, sagte Doreen Lynn Robinson, stellvertretende Direktorin der Abteilung für Ökosysteme beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). „Daher ist die COP 17 ein entscheidender Moment. Sie bietet den Ländern die Chance, ihre Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen voranzutreiben, indem sie die Kapazitäten, Finanzmittel und Partnerschaften bereitstellen, die alle Nationen benötigen.“