Das Ebola-Virus breitet sich in der Demokratischen Republik Kongo nach wie vor rasant aus. Das geschehe schneller, als man dagegen ankämpfen könne, sagte WHO-Generalsekretär Tedros bei einem Besuch in Kinshasa. Er ist zum zweiten Mal dort seit der Bekanntgabe des Ebola-Ausbruchs Mitte Mai. Die Zahl der offiziell bestätigten Todesfälle beträgt inzwischen 1.801. Nach den jüngsten Zahlen des kongolesischen Gesundheitsministeriums wurden nunmehr fast 4.000 bestätigte Infektionen gezählt. Derweil stellten die USA zusätzliche Gelder in Höhe von mehr als 242 Millionen Dollar zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie bereit. Damit habe sich die direkte finanzielle US-Unterstützung fast verdoppelt, hieß es aus dem Außenministerium.
