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Nach Trumps Gaza-Vorstoß: UN warnen vor „ethnischer Säuberung“

Die Vereinten Nationen haben den Gaza-Vorstoß von US-Präsident Trump zurückgewiesen.

Jede Zwangsvertreibung von Menschen komme einer ethnischen Säuberung gleich, sagte ein Sprecher von UN-Generalsekretär Guterres in New York. Man bleibe dem Völkerrecht verpflichtet und halte an der Zweistaatenlösung fest. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Kallas. Die Zweistaatenlösung sei der einzige Weg zu einem langfristigen Frieden für Israelis und Palästinenser. Die Arabische Liga erklärte, Trumps Plan verstoße nicht nur gegen internationales Recht, sondern werde auch zu mehr Instabilität führen.
Trump hatte nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gesagt, der vom Gaza-Krieg stark zerstörte Küstenstreifen am Mittelmeer solle in den Besitz der USA übergehen. Trump schlug außerdem eine dauerhafte Umsiedlung der rund zwei Millionen palästinensischen Einwohner vor.