Die COP31, die Klimakonferenz der Vereinten Nationen, ist der größte internationale Gipfel, auf dem über die globale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel verhandelt und diese vorangetrieben wird – eine Krise, vor der kein Land, keine Gesellschaft und keine Wirtschaft gefeit ist.
Die von den Vereinten Nationen organisierte COP31, die in diesem Jahr in Antalya (Türkei) stattfindet, bringt Vertreter von Regierungen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und weiteren Akteuren aus aller Welt zusammen. Diese internationalen Klimakonferenzen finden seit 1995 jährlich statt und haben zu bedeutenden internationalen Durchbrüchen geführt, wie beispielsweise dem Pariser Abkommen von 2015 – das die Welt auf Kurs gebracht hat, den Klimawandel zu verlangsamen und eines Tages zu stoppen, der bereits jetzt die Temperaturen in die Höhe treibt, Stürme verstärkt, Dürren verlängert und den Meeresspiegel ansteigen lässt.
Die COPs haben in den letzten zwei Jahrzehnten exponentiell an Größe zugenommen – von kleinen Arbeitssitzungen zu den derzeit größten jährlichen Konferenzen, die im Rahmen der Vereinten Nationen stattfinden. Offiziell steht die COP31 für die 31. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), einem wegweisenden internationalen Vertrag, der 1992 in Rio vereinbart wurde und als Vorläufervertrag des Pariser Abkommens gilt.

