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UN-Generalsekretär begrüßt Waffenruhe zwischen Indien und Pakistan

© PTI |Dal-See, Srinagar

12.05.2025

Nach Tagen eskalierender Gewalt im umstrittenen Grenzgebiet von Jammu und Kaschmir haben Indien und Pakistan am Wochenende überraschend eine Waffenruhe verkündet.

UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte die Einigung als „positiven Schritt zur Beendigung der aktuellen Feindseligkeiten und zur Entschärfung der Spannungen“.

Der Ankündigung vorausgegangen war eine Phase intensiver Spannungen, ausgelöst durch einen Anschlag am 22. April im nordindischen Pahalgam, bei dem 26 Touristen ums Leben kamen. Indien machte pakistanische Extremisten für den Anschlag verantwortlich, Pakistan wies die Vorwürfe entschieden zurück. In den Tagen danach kam es entlang der sogenannten Line of Control zu gegenseitigem Beschuss, Drohnenangriffen – ein gefährlicher Konflikt zwischen zwei Atommächten, der international Besorgnis auslöste.

Bereits vergangene Woche hatte Guterres vor der Presse gewarnt, die Lage sei „so angespannt wie seit Jahren nicht mehr“.

Die Region Jammu und Kaschmir ist seit Jahrzehnten ein Streitpunkt zwischen Indien und Pakistan. Beide Länder verwalten Teile des Gebiets, erheben jedoch Anspruch auf das gesamte Territorium. Die Vereinten Nationen fordern seit Langem Zurückhaltung und Dialog.

Die Nachricht vom Waffenstillstand wurde in beiden Ländern mit Erleichterung aufgenommen.