UN-Generalsekretär António Guterres, warnt, dass sich die weltweit ungewöhnlich hohen Temperaturen auch im Spätsommer und Herbst fortsetzen werden. Der Sommer mit »rekordverdächtigen Hitzewellen« und »apokalyptischen Waldbränden« sei nur ein Vorgeschmack gewesen, sagte Guterres in New York. Das Klimaphänomen El Niño verstärke sich und heize die ohnehin schon angespannte Lage auf unserem Planeten weiter an.
Weltwetterorganisation erwartet El Niño der zweithöchsten Kategorie
Ein El Niño taucht alle zwei bis sieben Jahre auf. Dabei erwärmt sich die Oberflächentemperatur im zentralen und östlichen Pazifik nahe dem Äquator und verändert Wind- und Meeresströmungen. Die direkten Folgen sind vor allem im Süden zu spüren, aber auch in Europa.
Die Weltwetterorganisation WMO rechnet in diesem Jahr mit einem El Niño auf dem zweithöchsten Niveau ihrer Klassifizierung. Dies werde nach den neuesten Klimamodellen »mit überwältigender Wahrscheinlichkeit« auf fast allen Kontinenten für überdurchschnittliche Temperaturen sorgen. Die Anomalien dürften demnach im November ihren Höhepunkt erreichen.
