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UN-Hochkommissar für Menschenrechte schlägt Alarm wegen eskalierender Gewalt in Syrien

Nach 14 Kriegsjahren sind weite Teile des Nordwesten Syriens vollständig zerstört. © UNOCHA/Ali Haj Suleiman

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat gefordert, das Töten  von Zivilisten in den Küstengebieten im Nordwesten Syriens sofort einzustellen. Türks Appell folgte nach einer Reihe koordinierter Angriffe, die Berichten zufolge von Teilen der ehemaligen Regierung und anderen lokalen bewaffneten Gruppen verübt wurden.
„Wir erhalten äußerst beunruhigende Berichte über die Ermordung ganzer Familien, einschließlich Frauen, Kindern und ehemaligen Kämpfern, die sich nicht mehr im Kampf befinden“, so Türk in einer Erklärung.

Gruppen terrorisieren die Zivilbevölkerung

Auf die Ankündigung der Übergangsregierung, das Recht zu achten, müssten rasche Maßnahmen zum Schutz der Syrer folgen. Dazu gehöre auch, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um Verstöße und Missbräuche zu verhindern und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn diese aufträten.

„Es müssen umgehend transparente und unparteiische Ermittlungen zu allen Tötungen und anderen Verstößen durchgeführt werden, und die Verantwortlichen müssen im Einklang mit den Normen und Standards des Völkerrechts zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte Türk. „Gruppen, die die Zivilbevölkerung terrorisieren, müssen ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden.“