Die Teilnehmerländer der UN-Artenschutzkonferenz COP16 in Rom haben sich auf einen Finanzierungsplan für die nächsten Jahre geeinigt.
Dabei wurden zwei Hauptaktionsbereiche festgelegt. Es geht um die Beschaffung zusätzlicher Mittel in Milliardenhöhe für die biologische Vielfalt und die Entscheidung über die Institutionen, die diese Mittel bereitstellen sollen. Die Einigung gelang, kurz bevor um Mitternacht eine Frist ausgelaufen wäre. Beim vorigen Treffen vor vier Monaten im kolumbianischen Cali waren die Verhandlungen abgebrochen worden.
Bereits bei der UN-Artenschutzkonferenz in Kanada vor mehr als zwei Jahren war unter anderem das Ziel vereinbart worden, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen weltweit unter Schutz zu stellen. Die beteiligten Industrieländer sollten zudem ihre jährlichen Hilfen zum Naturschutz bis zum Jahr 2030 auf 30 Milliarden Dollar erhöhen. Bis jetzt war jedoch nicht konkret geklärt, wie die Finanzierung geregelt werden soll.