Dank der Waffenruhe im Gazastreifen hält der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher eine Hungersnot weitgehend für abgewendet. Das könne sich aber schnell wieder ändern, falls die Gefechte wieder aufflammen. Derzeit gebe es nicht mehr so viel Hunger wie vor der Waffenruhe. Seit am 19. Januar die Waffenruhe zwischen israel und Hamas eingetreten ist, kommen täglich Hunderte Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen.
Dennoch mahnt Fletcher, die Waffenruhe zu halten. Denn die Lebensbedingungen der Gazabewohner seien „immer noch schrecklich, und die Menschen haben immer noch Hunger“. Es brauche dringend noch mehr Lebensmittel und medizinische Hilfsgüter für die mehr als zwei Millionen Menschen dort. Fletscher äußerte auch Sorge wegen Krankheiten, die durch zu schwache medizinische Grundversorgung ausgelöst werden.