Auf der UN-Ozeankonferenz in Nizza haben mehr als 30 Staaten ein Moratorium für den Tiefsee-Bergbau gefordert.
Der Meeresboden beheimate eine größtenteils noch nicht bekannte Artenvielfalt und müsse geschützt werden, heißt es in einer Erklärung von 33 Staaten, darunter auch Deutschland. Jeglicher Abbau von Tiefseeressourcen in Gebieten außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit wäre ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Hintergrund sind Pläne der US-Regierung zum Abbau wertvoller Metalle.
Auf der Konferenz geht es außerdem darum, die im August anstehende Verhandlungsrunde für ein Plastikabkommen vorzubereiten. An der bis Freitag dauernden Veranstaltung nehmen Vertreter von etwa 130 Staaten teil.
