
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, hat in der Berliner U-Bahn-Station Alexanderplatz ein temporäres Klassenzimmer errichtet, um auf die schwierige Lage von Kindern in der Ukraine aufmerksam zu machen.
Unicef erklärte, für viele Schülerinnen und Schüler finde dort der Unterricht in U-Bahn-Stationen und Schutzkellern statt. Insbesondere in den Frontgebieten blieben Schulen ganz geschlossen. Rund eine Million Kinder und Jugendliche lernten ausschließlich online oder hybrid. Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan betonte, Russland raube den Kindern in der Ukraine das Wichtigste: Eine sichere und unbeschwerte Kindheit.
Nach Angaben von Unicef wurden seit Februar 2022 mehr als 3.120 Kinder getötet oder verletzt. Allein in diesem Jahr wurden 340 Bildungseinrichtungen zerstört, seit Kriegsbeginn mehr als 1.600.

