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UN-Generalsekretär würdigt Papst Franziskus als „überragende Stimme für den Frieden“

UN-Generalsekretär António Guterres hat Papst Franziskus als eine herausragende moralische Instanz und globale Stimme für Frieden, Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit gewürdigt. Anlässlich des weltweiten Gedenkens an das Kirchenoberhaupt bezeichnete Guterres den Papst als „Botschafter der Hoffnung, der Demut und des Mitgefühls“.

Franziskus, 1936 als Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires geboren, stand seit 2013 an der Spitze der katholischen Kirche und war der erste Papst aus Amerika. Der Papst habe Menschen aller Glaubensrichtungen zusammengebracht und der Welt gezeigt, wie wichtig Dialog und gegenseitiges Verständnis sind, betonte Guterres

Besonders hob er das Engagement von Papst Franziskus für den Umweltschutz hervor – seine Enzyklika Laudato Si sei ein bedeutender Impuls für das Pariser Klimaabkommen gewesen.

Auch der eindringliche Aufruf des Papstes, Menschen über wirtschaftliche Interessen zu stellen, seien zentrale Werte der Vereinten Nationen.

Bei seinem Besuch im UN-Hauptquartier 2015 hatte der Papst die Vision einer „vereinten Menschheitsfamilie“ betont.

„Die Vereinten Nationen sind inspiriert von seinem unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere, friedlichere Welt“, so Guterres. „Wenn wir seinem Beispiel folgen, kann unsere zerrissene Welt zu mehr Einheit und Verständnis finden“, sagte er.