Donnerstag, 23 November 2017
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UNO-Newsletter: Simbabwe, Obama, Gewalt gegen Frauen, Hilfe für Afrika, Welt-AIDS-Tag

Simbabwe: UNO-Generalsekretär warnt vor

Hungersnot

ZimbabweDer Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, hat sich sehr besorgt über die humanitäre Lage in Simbabwe geäußert. Dort könnten Schätzungen zu Folge bald sechs Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe benötigen, eine tödliche Cholera-Epidemie breitet sich aus und die Gesundheitsversorgung, das Bildungssystem und die sanitären Einrichtungen stehen kurz vor dem Zusammenbruch.

Ban bezeichnete die humanitäre Lage in dem Land als “hoffnungslos” und sagte, dass sie sehr wahrscheinlich in den nächsten Monaten noch schlimmer werde, falls die politische Krise kein Ende finde.

Wie das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) mitteilte, sind in dem Land seit dem Ausbruch der Cholera fast 9.000 Krankheitsfälle gemeldet worden. Bis jetzt sind 350 Menschen daran gestorben.

Am Wochenende durften der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan und der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Jimmy Carter, nicht nach Zimbabwe einreisen, um die aktuelle humanitäre Lage zu begutachten.


Obama berät mit Ban über internationale

Angelegenheiten

Barack Obama and Ban Ki-moon en route to New York in February 2007Der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, hat in einem Telefongespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon über Lösungsansätze für die aktuellen Krisen und eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen USA und UNO beraten.

In dem Gespräch wurden noch weitere regionale und globale Fragen behandelt. Zuvor hatte Ban Obama zu seiner Wahl gratuliert.



Gewalt gegen Frauen bleibt oft unbestraft

Gewalt gegen Frauen ist nach Angaben der UNO die weltweit am seltensten geahndete Straftat, gaben UNO-Mitarbeiter bekannt. Die UNO forderte Regierungen dazu auf, diese weit reichende Straflosigkeit zu beenden und Maßnahmen zu ergreifen, um Gesetze und Richtlinien zum Schutz von Frauen und Mädchen durchzusetzen.

In ihren Botschaften zum Internationalen Tag der Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November riefen die Leiterinnen des UNO-Bevölkerungsfonds (UNFPA) und des Entwicklungsfonds für Frauen (UNIFEM) Politiker dazu auf, sich den Impuls durch die aktuellen weltweiten Bemühungen gegen dieses Unrecht zu nutze zu machen.

"Gewalt gegen Frauen ist das häufigste und am seltensten bestrafte Verbrechen weltweit. Es ist außerdem eine schlimme Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlergehen“, sagte die Exekutivdirektorin von UNFPA, Thoraya Ahmed Obaid. Sie fügte hinzu, dass es sehr erschreckend sei, dass dieses Übel 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte immer noch fortbestehe.



Afrika benötigt zusätzliche Hilfe in Höhe von 390

Millionen US-Dollar

Africa AtlasDie Vereinten Nationen haben einen neuen Hilfsaufruf veröffentlicht. Dadurch sollen Millionen Menschen vor Dürren, Fluten, hohen Nahrungsmittelpreisen und Vertreibung im Osten und Westen des afrikanischen Kontinents besser geschützt werden. In Nairobi stellten humanitäre Organisationen und die kenianische Regierung den Nothilfeplan für 2009 vor. Insgesamt werden für 1,6 Millionen Hilfsbedürftige Finanzmittel in Höhe von 390 Millionen US-Dollar benötigt.



Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

World AIDS DayZum 20. Mal wird dieses Jahr am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag begangen. Das Motto lautet: „Stopp AIDS – Halte das Versprechen ein."

In seiner Erklärung zum Welt-AIDS-Tag weist UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon darauf hin, dass sich immer weniger Menschen mit HIV infizieren und immer weniger an AIDS sterben. „Diesen Erfolg verdanken wir Menschen auf der ganzen Welt, die sich im Kampf gegen AIDS engagieren. Aber noch immer infizieren sich Menschen schneller mit HIV, als wir sie behandeln können. AIDS ist noch immer eine der zehn häufigsten Todesursachen weltweit, und Killer Nummer eins in Afrika", so der Generalsekretär.

Erklärung des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-moon: „AIDS nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen“

 

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