Samstag, 25 November 2017
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UNO-Newsletter: Nordkorea, Piraterie, Haiti, Afghanistan

 

Nordkorea weist UNO-Inspektoren aus

Die Regierung der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK) hat die UNO-Inspektoren aufgefordert, das Land sofort zu verlassen, nachdem der Sicherheitsrat den Start einer Langstreckenrate verurteilt hatte.

April 23: Security Council isssues statement on North Korea.

Die DPRK teilte den Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) mit, dass sie ohne Verzögerung jede Zusammenarbeit mit der UNO-Behörde beenden werde. „Die DPRK hat uns über ihre Vorhaben informiert, die Anlagen wieder zu reaktivieren und die Weiterverarbeitung von abgebrannten Brennelementen fortzusetzen,“ gab ein IAEO-Sprecher bekannt. Die IAEO hatte 2007 die Schließung der Atomanlage in Yongbyon bestätigt und überprüft seitdem die Stilllegung. 

 

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Somalia: UNO-Gesandter verurteilt Piraterie

Der UNO-Sondergesandte der Vereinten Nationen für Somalia, Ahmedou Ould Abdallah, hat die zunehmende Piraterie vor der Küste des Landes verurteilt. Er bezeichnete die Überfälle als „Beleidigung für das internationale Recht“.

 

UN special envoy for Somalia briefs media on March 20, 2009.

„Die internationale Gemeinschaft kann diese Bedrohung für die Freiheit der Schifffahrt nicht akzeptieren”, sagte Ould Abdallah nach einem Treffen mit US-amerikanischen Regierungsbeamte und der Weltbank in Washington. „Der Sicherheitsrat muss etwas gegen die Verbreitung der Piraterie unternehmen. Der Generalsekretär arbeitet bereits mit Nachdruck daran, die Ursachen der Krise anzugehen und Somalia zu stabilisieren.“

 

Ould Abdallah betonte, dass die neue somalische Regierung dringend Hilfsmittel benötige und kündigte eine hochrangige Konferenz in Brüssel an, die den Aufbau Somalias unterstützen soll.

 

 

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Sehen Sie hier ein Video-Interview mit Ahmedou Ould Abdallah (Englisch)

 

 

 

Haiti: Ban fordert 100.000 neue Arbeitsplätze  

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Geberländer, Investoren und andere „Freunde Haitis“ aufgefordert, in dem verarmten Land mindestens 100.000 Arbeitsplätze in den nächsten zwei Jahren zu schaffen.

Bill Clinton and Ban Ki-moon visit a school in Port au Prince, Haiti in March.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass sich Haiti in den nächsten zwei Jahren mehr entwickeln kann, als in den letzten zwei Jahrzehnten zusammen“, sagte Ban im Rahmen einer großen Spendenkonferenz, die von der Interamerikanischen Entwicklungsbank ausgerichtet wurde. Ban betonte, das Land sei an einem Wendepunkt angelangt und benötige jetzt dringend internationale Hilfe, um der wirtschaftlichen Krise zu entkommen und neue Hoffnung zu schöpfen. Er lobte außerdem das bisherige Engagement der Haitianer und ihrer Regierung, den Einsatz der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH) und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Dadurch konnte bereits die Sicherheit im Land verbessert und die Kriminalitätsrate gesenkt werden. Nun sei es an der Zeit, den von Haitis Führern entworfenen Plan zum Wiederaufschwung in die Tat umzusetzen, so Ban.

 

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Afghanistan: UNO ernährt 9 Millionen Menschen

Nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) werden in diesem Jahr etwa neun Millionen Afghanen von den Hilfsprojekten der Vereinten Nationen zur Lebensmittelversorgung profitieren.

WFP food distributions provide support to refugee families in Afghanistan.

Allein im letzten Monat erreichten die verschiedenen UNO-Projekte mehr als 1,5 Millionen Menschen in den afghanischen Provinzen. Dazu zählt beispielsweise die Initiative „Lebensmittel für Bildung“, die die afghanische Regierung beim Aufbau des Schulsystems unterstützen soll. Um die Ausbreitung von Tuberkulose zu verhindern, händigt WFP den Menschen im Rahmen ihrer Behandlung Pakete mit Nahrungsmitteln aus. Im Zuge des „Lebensmittel für Arbeit“-Programms konnte das Welternährungsprogramm bereits mehr als 500.000 Menschen mit neuen Bewässerungskanälen, Auffangbecken, Wasserleitungen und Straßenbauprojekten helfen.

Jedes Jahr versorgt das Programm Hunderttausende, die unter Dürren, Fluten, Erdbeben und anderen Naturkatastrophen sowie unter den steigenden Lebensmittelpreisen leiden.  

 

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