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Aktivisten stürmen Gelände der UN-Klimakonferenz und fordern mehr Mitspracherecht für indigene Völker im Amazonasgebiet

Dutzende Aktivisten haben die gesicherte Zeltstadt der UN-Klimakonferenz in Brasilien gestürmt. Videos mehrerer Medien zeigen, wie sie gewaltsam eine Tür aufbrachen und sich ein Gerangel mit Sicherheitskräften lieferten. Es soll Verletzte gegeben haben. Bei den Aktivisten handelte es sich vor allem um Studenten und Vertreter indigener Völker. Sie protestierten lautstark gegen die Zerstörung des Regenwalds und forderten mehr Mitspracherecht bei der Bewirtschaftung des Amazonasgebiets. Das Oberhaupt des Kayapo-Volkes, Raoni Metuktire, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, viele Indigene seien verärgert über laufende Industrie- und Entwicklungsprojekte im Regenwald.