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Der Generalsekretär: Botschaft zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie, 17. Mai 2026

UN Flag

Der Generalsekretär

Botschaft zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie

17. Mai 2026

Am Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie bekräftigen wir eine einfache Wahrheit: So zu sein, wie man ist, sollte niemals ein Verbrechen sein.

In den letzten Jahrzehnten wurden enorme Fortschritte bei der Förderung der Gleichberechtigung von LGBTIQ+-Personen erzielt.

In aller Welt sind jedoch gezielte Bestrebungen im Gange, die Menschenrechte dieser Personen einzuschränken, indem ihr Recht der freien Meinungsäußerung und ihr Recht, sich friedlich zu versammeln, beschnitten wird, Hass geschürt wird, gezielt gegen diejenigen vorgegangen wird, die sich für die Menschenrechte einsetzen, und Mittel für grundlegende Dienstleistungen gekürzt werden. Zum ersten Mal seit Jahren ist die Zahl der Länder gestiegen, in denen einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Strafe stehen.

Wenn Rechte unter Beschuss geraten, gehören LGBTIQ+-Personen oft zu den Ersten, die darunter leiden – sie werden zum Sündenbock gemacht und sind größeren Risiken in Bezug auf ihre Sicherheit, ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen ausgesetzt.

Das diesjährige Motto „Im Herzen der Demokratie“ erinnert eindringlich daran, dass ein jeder Mensch ein Leben ohne Angst führen und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können muss.

Die Vereinten Nationen stehen solidarisch und ohne jede Diskriminierung an der Seite eines jeden Mitglieds der Familie, die die Menschheit ist. Entscheiden wir uns gemeinsam für Sicherheit, Würde und Gleichberechtigung für alle.

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