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Geld für Nothilfe: WHO bittet um zusätzliche Milliarde

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen zusätzlichen Finanzbedarf von rund einer Milliarde Dollar angemeldet.

Sie rief ihre Mitgliedsstaaten zur entsprechenden Spenden auf. Nötig sei das Geld etwa für gesundheitliche Notlagen, Krankheitsausbrüche oder die Behandlung von Unterernährung. Der Exekutivdirektor des WHO-Nothilfe-Programms, Ihekweazu, sagte in Genf, weltweit lebten rund 250 Millionen Menschen in humanitären Krisen ohne Sicherheit, Dach über dem Kopf oder Zugang zu ärztlicher Versorgung.
Wegen knapper Finanzmittel konzentriere man sich derzeit nur auf den dringendsten Bedarf – darunter etwa im Gazastreifen, Nahen Osten und Sudan sowie in der Ukraine, der Demokratischen Republik Kongo, Haiti und Myanmar.
Deutschland gehörte nach Angaben der WHO im vergangenen Jahr mit weiteren Industrieländern zu den größten Geldgebern der Organisation.