Am vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Generalversammlung eine sofortige Waffenruhe und einen anhaltenden Frieden gefordert. 107 Mitgliedsländer stimmten in New York für die Resolution, darunter auch Deutschland.
Es gab zwölf Gegenstimmen und 51 Enthaltungen, darunter die USA. Eine anders formulierte Resolution der Vereinigten Staaten wurden abgelehnt. In dem verabschiedeten Papier wird eine „komplette und bedingungslose Waffenruhe“ zwischen Russland und der Ukraine verlangt sowie ein auf internationalem Recht basierender, fairer und anhaltender Frieden.
„Tiefe Sorge“ über russische Angriffe auf Zivilisten und Energieanlagen
Der gebilligte Text enthielt auch eine Forderung nach einem vollständigen Austausch von Kriegsgefangenen, der Freilassung aller unrechtmäßig inhaftierten Personen und der Rückkehr aller gewaltsam umgesiedelten oder deportierten Zivilisten, einschließlich Kinder.
Außerdem wurde ‚tiefe Besorgnis‘ über die russischen Angriffe auf Zivilisten und wichtige Energieanlagen zum Ausdruck gebracht.Resolutionen der Generalversammlung sind zwar nicht bindend, spiegeln jedoch die weltweite Meinung wider.
Auch der UN-Sicherheitsrat wollte sich zum Jahrestag noch mit dem Thema beschäftigen. UN-Generalsekretär Guterres hatte den Krieg zuletzt als „Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein“ bezeichnet.

