In Bonn haben am Montagmorgen internationale Klimagespräche begonnen. Vom 16. bis 26. Juni tagen über 5.000 Delegierte aus Regierungen und Interessensgruppen im World Conference Center bei den sogenannten Juni-Klimaverhandlungen – offiziell bekannt als die 62. Sitzung der Nebenorgane der UN-Klimarahmenkonvention (SB62).
Im Zentrum der halbjährlichen Verhandlungen stehen die beiden UNFCCC-Nebenorgane: das Wissenschaftlich-Technologische Beratungsgremium (SBSTA) und das Umsetzungsorgan (SBI). Sie beraten über zentrale Themen wie Anpassung an den Klimawandel, Emissionsminderung, Klimafinanzierung und Transparenz.
Die Gespräche in Bonn knüpfen an die Ergebnisse der Weltklimakonferenz COP29 in Baku an und sollen den Weg für wegweisende Entscheidungen bei der kommenden COP30 im November im brasilianischen Belém ebnen.
Im Fokus stehen unter anderem die weitere Ausarbeitung von Indikatoren für das globale Anpassungsziel, Strategien für einen gerechten Übergang zu klimafreundlicher Wirtschaft, der Finanzierungsfahrplan von Baku nach Belém mit dem Ziel, 1,3 Billionen US-Dollar zu mobilisieren, sowie die Fortführung globaler Anstrengungen zur Eindämmung des Klimawandels.