UN-Generalsekretär Guterres hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ihre Prioritäten neu zu ordnen. Er kritisierte in seiner Neujahrsbotschaft hohe Militärausgaben. Es müsse mehr in den Kampf gegen Armut statt in Kriege investiert werden.
Guterres forderte die Weltgemeinschaft dazu auf, „mehr in den Kampf gegen Armut zu investieren und weniger in Kriege.“ In seiner Neujahrsbotschaft betonte er, die Welt stehe derzeit an einem „Scheideweg“. Er rief die Staats- und Regierungschefs der Länder auf: „Wählt Menschen und den Planeten statt Leid.“
Mehr als ein Viertel der Menschheit lebt den Angaben zufolge in Gebieten, die von Konflikten betroffen sind. „Chaos und Unsicherheit umgeben uns. Spaltung, Gewalt, der Klimakollaps. Und die systematischen Verstöße gegen internationales Recht.“ 2026 müssten die Staats- und Regierungschefs der Welt daran arbeiten, menschliches Leid zu lindern und den Klimawandel zu bekämpfen, betonte Guterres.

