Minister und hochrangige Vertreter aus rund 40 Staaten werden am 21. und 22. April in Berlin zusammenkommen, um im Vorfeld der COP31 in Antalya (Türkei) die politischen Gespräche über Klimaziele, Finanzierung und internationale Zusammenarbeit voranzubringen.
Informelle Gespräche zu einem entscheidenden Zeitpunkt
Der 17. Petersberger Klimadialog (PCD) findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den internationalen Klimaschutz statt. Das jährlich von Deutschland einberufene Treffen bietet Ministern und hochrangigen Vertretern einen wichtigen politischen Rahmen für den Meinungsaustausch im Vorfeld der nächsten UN-Klimakonferenz, der COP31, die im November 2026 in Antalya, Türkei, stattfinden soll.
Deutschland richtet den diesjährigen Dialog in enger Zusammenarbeit mit der künftigen türkischen COP31-Präsidentschaft und Australien aus, das eine führende Rolle bei den Vorbereitungen für die Konferenz spielen wird.
Schwerpunkt auf Umsetzung, Finanzierung und Resilienz
Die diesjährigen Diskussionen werden sich voraussichtlich auf drei Hauptprioritäten konzentrieren: die Umsetzung des Pariser Abkommens, die internationale Klimafinanzierung und die geopolitische Resilienz.
Im Bereich der Umsetzung werden die Teilnehmer die Fortschritte bei der Erfüllung der nationalen Klimaziele prüfen und die Emissionsminderungspfade bis 2035 überprüfen. Der Dialog wird sich voraussichtlich auch mit der Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung für gefährdete Länder befassen, einschließlich der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen und des Ausbaus erneuerbarer Energien.
Vor dem Hintergrund zunehmender globaler Spannungen werden die Minister zudem erörtern, wie internationale Partnerschaften dazu beitragen können, die Energiewende aufrechtzuerhalten.
Unterstützung auf dem Weg zur COP31
Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) unterstützt den Petersberger Klimadialog als Teil des übergeordneten multilateralen Klimaprozesses.
Sein informeller Rahmen ermöglicht es den Vertragsparteien, außerhalb formeller Verhandlungsrunden nach Lösungen für komplexe und sensible Themen zu suchen. Dieser Austausch kann dazu beitragen, im Vorfeld der Zwischenklimaverhandlungen im Juni in Bonn Gemeinsamkeiten zu identifizieren und die Vorbereitungen für die Beschlüsse auf der COP31 voranzutreiben.
Wichtige Sitzungen werden live übertragen
Teile des Dialogs werden live auf der offiziellen Website übertragen.
Am Dienstag, dem 21. April, wird die Eröffnungssitzung von 10:00 bis 11:15 Uhr live übertragen, gefolgt von einer Pressekonferenz von 12:00 bis 12:30 Uhr.
Am Mittwoch, dem 22. April, wird das hochrangige Segment von 14:10 bis 15:10 Uhr übertragen.

