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UN-Generalsekretär Guterres warnt vor Handelskriegen, WFP alarmiert über US-Kürzungen, UN fordern Ende moderner Sklaverei

UNCTAD Photo | Ein singapurisches Frachtschiff legt in einem nordeuropäischen Hafen an, nachdem es die stark befahrene Ostasien-Europa-Route durchquert hat.

UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut vor den Folgen von Handelskriegen gewarnt: „Niemand gewinnt – und alle verlieren.“ Besonders betroffen seien ärmere Länder, die unter steigenden Zöllen besonders leiden. Er sprach sich gegen wirtschaftliche Maßnahmen aus, die eine globale Rezession auslösen könnten.

Das Welternährungsprogramm (WFP) zeigte sich zudem alarmiert über angekündigte US-Mittelkürzungen in 14 Ländern. Millionen Menschen könnten dadurch lebenswichtige Nahrungsmittelhilfe verlieren. WFP-Direktorin Cindy McCain warnte, dass weitere Kürzungen den Hunger verschärften, Instabilität förderten und die Welt deutlich unsicherer machten.

Auch Geflüchtete in Uganda seien betroffen, wo derzeit monatlich bis zu 12.000 Menschen Schutz suchen, so die Berichte des UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR). Die Versorgungslage ist kritisch – WFP hat nur noch bis Juni Mittel für die Nahrungsmittelversorgung.

Gleichzeitig fordert der Präsident der UN-Generalversammlung Philemon Yang verstärkten Einsatz gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel. Er rief die Staaten auf, den Betroffenen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung zu ermöglichen und betonte, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Sklaverei in all ihren Formen eindeutig verbietet.